Asiatischer Marienkäfer

Dieser Marienkäfer ist bunt gescheckt, es gibt kaum zwei Tiere, die gleich gefärbt sind: Manche haben eine rote, andere eine gelbliche oder schwarze Grundfarbe. Er wurde gezielt zur biologischen Bekämpfung von Blattläusen eingeführt, hat sich aber inzwischen vielerorts zur Plage entwickelt. 2001 wurden in Belgien die ersten frei lebenden Exemplare gefunden.

Er überwintert gern in Mauern an Gebäuden. Da er außer Blattläusen auch andere Insekten frisst, ist unklar, ob er nicht zu einer Gefahr für ursprünglich heimische Arten wird. Ökonomisch problematisch werden die Käfer dann, wenn sie bei der Weinernte mit den Trauben in den Verarbeitungsprozess gelangen. Denn das Blut des Käfers enthält sehr geschmacksintensive Stoffe, die ihn zwar wirkungsvoll vor Fressfeinden schützen, aber leider auch zu beträchtlichen Einbußen bei der Weinqualität führen.