Portugiesische Wegschnecke

Diese große, auffällige, olivgrüne bis rotbraune Nacktschnecke ist jedem Gartenfreund bekannt. Sie wurde vermutlich mit Gemüseimporten von der Iberischen Halbinsel eingeschleppt.

1969 wurde sie erstmals bei Basel nachgewiesen. 1980 besiedelte sie bereits weite Teile Süddeutschlands. 1991 tauchte sie in Dänemark auf, 1996 in Polen. Die Schnecke kann sehr unterschiedliche Kulturpflanzen mit ihrem raspelartigen Mundwerkzeug, der so genannten Radula, fressen. Obwohl schon eine Vielzahl von Bekämpfungsstrategien erprobt wurde – von Bierfallen über kleine Elektrozäune, aber auch biologische und chemische Abwehrmethoden –, ist bisher keine in der Lage, diese Schnecke wirksam großflächig unter Kontrolle zu halten.